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Stephan Sulke Ich mach’s wieder: Kritik & Albumvorstellung

Stephan Sulke Ich mach’s wieder – Kritik und Vorstellung

Letztes Update: 29. März 2025

In unserem Artikel stellen wir Ihnen das neue Album 'Ich mach’s wieder' von Stephan Sulke vor. Lesen Sie, warum dieses Werk so besonders ist.

Stephan Sulke Ich mach’s wieder – Ein Album zwischen Nostalgie und Zeitgeist

Ein Blick auf Stephan Sulkes musikalische RĂĽckkehr

Mit seinem Album Ich mach’s wieder, das am 25. September 2001 erschien, meldete sich Stephan Sulke nach einer längeren Pause eindrucksvoll zurück. Der Titel des Albums ist Programm: Sulke macht es tatsächlich wieder – und zwar auf seine unverwechselbare Art. Mit 13 Tracks auf der regulären CD und einer erweiterten Edition mit 26 Titeln bietet das Werk eine Mischung aus neuen Liedern und autobiografischen Erzählungen. Es ist ein Album, das sowohl musikalisch als auch inhaltlich tief in Sulkes Welt eintaucht. Doch was macht dieses Album so besonders? Und wie fügt es sich in das Gesamtwerk des Chansonniers ein?

Der Titelsong: Ein Statement mit Augenzwinkern

Der Opener und gleichnamige Song Ich mach’s wieder ist ein humorvolles und selbstbewusstes Statement. Mit seiner typischen Mischung aus Ironie und Charme singt Sulke über das Wiederaufleben seiner musikalischen Karriere. Die Melodie ist eingängig, der Text pointiert. „Ich mach’s wieder, weil ich’s kann“, scheint er seinem Publikum zuzurufen. Der Song ist nicht nur ein gelungener Einstieg, sondern auch eine Art Leitmotiv für das gesamte Album. Es zeigt, dass Sulke sich treu bleibt, ohne dabei altbacken zu wirken.

Zwischen Melancholie und Gesellschaftskritik

Stephan Sulke war schon immer ein Meister darin, die Balance zwischen Leichtigkeit und Tiefgang zu halten. Auf Ich mach’s wieder zeigt sich das besonders in Songs wie Käfig aus Gold und Die Liebe. Während ersterer die Zwänge des materiellen Wohlstands thematisiert, widmet sich letzterer der universellen Suche nach Liebe. Sulkes Texte sind dabei nie belehrend, sondern regen subtil zum Nachdenken an. Die Arrangements bleiben dabei angenehm reduziert, was den Fokus auf die Texte lenkt.

Ein autobiografischer Ansatz: Die erweiterte Edition

Die erweiterte Edition von Ich mach’s wieder bietet mit 26 Tracks einen tiefen Einblick in Sulkes Leben und Karriere. Besonders spannend sind die gesprochenen Passagen wie Vorwort oder Die erste Platte, in denen Sulke seine Geschichte erzählt. Diese autobiografischen Elemente verleihen dem Album eine persönliche Note, die es von anderen Veröffentlichungen abhebt. Es ist fast, als würde man einem alten Freund zuhören, der aus seinem Leben berichtet.

Musikalische Vielfalt und sprachliche Präzision

Musikalisch bleibt Sulke seinem Stil treu, wagt aber auch kleine Experimente. Songs wie Monkey business und Blinde Kuh zeigen eine spielerische Seite, während Stücke wie Ein alter deutscher Schlager nostalgische Töne anschlagen. Die Texte sind gewohnt präzise und voller Wortwitz. Sulke versteht es, mit wenigen Worten ganze Geschichten zu erzählen. Diese sprachliche Raffinesse ist eines der Markenzeichen des Künstlers und macht auch dieses Album zu einem Genuss.

Ein Album fĂĽr alte und neue Fans

Ich mach’s wieder ist ein Album, das sowohl langjährige Fans von Stephan Sulke begeistert als auch neue Hörerinnen anspricht. Die Mischung aus neuen Songs und autobiografischen Erzählungen bietet für jeden etwas. Es ist ein Werk, das zeigt, dass Sulke auch nach Jahrzehnten im Musikgeschäft nichts von seiner Kreativität und seinem Charme eingebüßt hat.

Fazit: Ein gelungenes Comeback

Mit Ich mach’s wieder beweist Stephan Sulke, dass er nach wie vor zu den großen Liedermachern gehört. Das Album ist eine gelungene Mischung aus Humor, Tiefgang und musikalischer Vielfalt. Es ist ein Werk, das sowohl unterhält als auch berührt. Wenn Sie auf der Suche nach einem Album sind, das Sie zum Lachen, Nachdenken und Träumen bringt, dann sollten Sie Ich mach’s wieder unbedingt hören.

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