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Stephan Sulke Habt mich doch alle gern – Kritik & Albumvorstellung

Stephan Sulke Habt mich doch alle gern – Albumvorstellung & Kritik

Letztes Update: 30. März 2025

In diesem Artikel stellen wir dir das Album 'Habt mich doch alle gern' von Stephan Sulke vor. Erfahre, was das Werk so besonders macht und welche Highlights dich erwarten. Eine ausführliche Kritik und spannende Einblicke erwarten dich!

Stephan Sulke und sein Album "Habt mich doch alle gern" – Eine zeitlose Perle

Stephan Sulke ist ein Name, der in der Welt des Chansons und der Liedermacherkunst seit Jahrzehnten einen festen Platz hat. Mit seinem Album "Habt mich doch alle gern", das am 17. Januar 1997 erschien, hat er ein Werk geschaffen, das bis heute nachhallt. Die acht Songs des Albums sind eine Mischung aus feinsinniger Poesie, melancholischen Melodien und einer Prise Humor, die typisch für Sulke ist. Doch was macht dieses Album so besonders? Und warum lohnt es sich, es auch heute noch zu hören?

Ein Album, das Geschichten erzählt

Jeder der acht Tracks auf "Habt mich doch alle gern" ist eine kleine Geschichte für sich. Schon der Opener "Für eine kleine dumme Göre" zeigt Sulkes Talent, mit wenigen Worten ein ganzes Leben zu skizzieren. Seine Texte sind oft ironisch, manchmal melancholisch, aber immer ehrlich. Besonders beeindruckend ist, wie er es schafft, alltägliche Situationen in poetische Kunstwerke zu verwandeln. Dabei bleibt er stets nahbar und authentisch, was seine Musik so einzigartig macht.

Der Titelsong: "Habt mich doch alle gern"

Der Song "Habt mich doch alle gern" ist das Herzstück des Albums. Mit einer Laufzeit von knapp fünf Minuten entfaltet sich hier ein Lied, das sowohl musikalisch als auch textlich überzeugt. Sulke singt mit einer Mischung aus Resignation und Trotz, die unter die Haut geht. Die Zeile "Habt mich doch alle gern, ich mach mein Ding allein" bleibt im Kopf und spiegelt eine Haltung wider, die viele seiner Fans schätzen: die Freiheit, sich selbst treu zu bleiben.

Musikalische Vielfalt auf "Habt mich doch alle gern"

Musikalisch zeigt sich Stephan Sulke auf diesem Album von seiner besten Seite. Die Arrangements sind abwechslungsreich und reichen von ruhigen Balladen wie "Oktober Abendrot" bis hin zu beschwingten Stücken wie "Bahia sehn". Besonders hervorzuheben ist die Instrumentierung, die stets dezent bleibt und Sulkes Stimme den Raum gibt, den sie verdient. Die Mischung aus Klavier, Gitarre und gelegentlichen Streichern schafft eine intime Atmosphäre, die perfekt zu den Texten passt.

Ein Blick auf die weniger bekannten Tracks

Während der Titelsong und Stücke wie "Für eine kleine dumme Göre" oft im Mittelpunkt stehen, lohnt es sich, auch die weniger bekannten Songs genauer anzuhören. "Certo Che Ti Amo" ist ein wunderbares Beispiel für Sulkes Fähigkeit, Emotionen in Musik zu übersetzen. Der Song "Ganz so hat ichs mir nicht vorgestellt" wiederum zeigt eine nachdenkliche Seite des Künstlers, die tief berührt. Jeder Track hat seinen eigenen Charakter und trägt zum Gesamtbild des Albums bei.

Die zeitlose Relevanz von Stephan Sulke

Was "Habt mich doch alle gern" so besonders macht, ist seine zeitlose Relevanz. Die Themen, die Sulke anspricht – Liebe, Verlust, Selbstfindung – sind universell und sprechen auch heute noch an. Seine Texte sind nie plakativ, sondern laden dazu ein, zwischen den Zeilen zu lesen. Das macht das Album zu einem Werk, das man immer wieder hören kann und dabei stets neue Facetten entdeckt.

Ein Album für Kenner und Neuentdecker

Wenn Sie Stephan Sulke bisher nicht kannten, ist "Habt mich doch alle gern" ein perfekter Einstieg in sein Werk. Für langjährige Fans bietet das Album die Möglichkeit, Sulkes Kunst noch einmal neu zu erleben. Es ist ein Album, das sowohl musikalisch als auch textlich überzeugt und zeigt, warum Sulke zu den großen Liedermachern unserer Zeit gehört.

Fazit: Ein Meisterwerk des Chansons

Mit "Habt mich doch alle gern" hat Stephan Sulke ein Album geschaffen, das auch mehr als 25 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Kraft verloren hat. Die Mischung aus klugen Texten, eingängigen Melodien und einer unverwechselbaren Stimme macht dieses Werk zu einem Muss für jeden Liebhaber von Chanson und Liedermacherkunst. Wenn Sie auf der Suche nach Musik sind, die berührt und zum Nachdenken anregt, sollten Sie diesem Album eine Chance geben.

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